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Colon-Hydro-Therapie > Einführung
   Einführung
 

Klistierbehandlungen des Dickdarms haben Tradition; sie wurden schon im Altertum durchgeführt. Die Colon-Hydro-Therapie ist eine bekannte Möglichkeit, die aus den USA stammt, wo sie sich seit vielen Jahren durch die Effizienz bei der Reinigung und Behandlung des Darms bewährt hat.

Ihre Anwendung ist allein deshalb schon eine Notwendigkeit, weil heute kaum noch jemand eine intakte Darmfunktion hat. Die Mehrheit der Personen leidet an Störungen der Darmflora, Dysbiose genannt.

Die Folge sind deffiziente Verdauungsvorgänge, bei denen sich Gift- und Abfallstoffe bilden. In einem neuen Prozess entwickelt sich dann die Autointoxikation mit Symptomen wie Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Depressionen, fehlender Konzentrationsfähigkeit, Aggressivität und Unruhezuständen. Infektionen wie Rheuma, Polyarthritis, Hypertonie, Hauterkrankungen, Migräne, Allergien und andere Krankheitserscheinungen werden heute einer mangelhaften Darmfunktion zugeschrieben. Immunologische Prozesse des menschlichen Körpers wurden lange unter dem Gesichtspunkt einer Infektion betrachtet. Heute ist jedoch der enge Zusammenhang zwischen Stoffwechselvorgängen und dem Immunsystem hinreichend bekannt. F.X. Mayr hat in besonderer Weise auf Beeinträchtigungen des Immunsystems hingewiesen und einen Weg zur Heilung vorgeschlagen. "Der Tod sitzt im Darm" sagt ein altes Sprichwort, das in unserer heutigen Zeit aktueller denn je ist. Ein gesunder Darm bildet daher die Grundlage für einen gesunden Körper.

Bei Verstopfung hat der Darm an Kontraktilität verloren. Ablagerungen und Verhärtungen in den Haustren unterbinden die Peristaltik.

Die Colon-Hydro-Therapie beseitigt Kotansammlungen und Fäulnisprodukte wirksam von den Darmwänden. Dieser natürliche Reinigungsvorgang ermöglicht die Behebung von Symptomen, die mittelbar oder unmittelbar mit einer mangelhaften Darmfunktion in Zusammenhang stehen.

Dickdarmbehandlungen mit Klistieren sind von altersher bekannt. Bei den Ägyptern vermittelt der Gott Osiris den ägyptischen Arztpriestern Irrigationsmethoden. Der Inhaber eines wichtigen Staatsamtes trug den Titel "Pastor des Darms des Pharaon", Die Römer beteten einen Gott der Blähungen namens Crepitas an.

Eine historische Beschreibung findet sich im Friedensevangelium der Essener: "Sucht einen Kürbis mit einer Ranke von der Länge eines Menschen; entfernt das Fruchtfeisch und leert den Kürbis mit Flusswasser, das von der Sonne erwärmt wurde. Hängt ihn an den Ast eines Baumes und kniet auf dem Boden, im Angesicht des Wasserengels führt das Rankenende in euer Hinterteil, damit das Wasser durch eure Eingeweide fliessen kann. Lasst dann das Wasser aus eurem Körper laufen, damit alles Unreine und Faule Satans aus eurem Innern ausgestossen wird. Die ganze Fäulnis, die den Tempel eures Körpers verunreinigt, werdet ihr mit euren Augen sehen und mit euren Nasen riechen."

Ärzte unterschiedlichster therapeutisch-biologischer Ausrichtung haben von jeher regelmässige Einläufe empfohlen. So wies schon Kuhme im vergangenen Jahrhundert auf die Reinigung des Darms hin und Rosendorff sollte sie im Verlauf eines halben Jahrhunderts umsetzen.

Als Vorläufer der Hydrotherapie gilt das Darmbad unter Wasser. Heute ist es kaum noch möglich, eine Wanne für eine solche Spezialbehandlung zu finden. Der Patient setzte sich in die Wanne und konnte mit Hilfe einer entsprechenden Vorrichtung seinem Dickdarm selbst Wasser zuführen, um dann anschliessend das Ventil zu öffnen und den Darminmhalt über ein Schlauchsystem zu entleeren. Der Schwebezustand im Wasser begünstigte zwar die Entleerung des Darminhalts, der Nachteil bestand jedoch darin, dass der Patient selbst die Behandlung durchführte, so dass es ihm nicht immer möglich war, alle Problembereiche zu erreichen. Ausserdem war die Behandlung recht kostspielig.

Die Colon-Hydro-Therapie bietet eine Möglichkeit zur Reinigung und Gesundung des Darms, die aus den USA stammt und dort schon seit Jahren mit Erfolg angewendet wird. Das Verfahren hat zudem den zusätzlichen Vorteil, dass es leicht auszuführen und ausserordentlich wirkunsvoll ist.

 
 
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