Die vorliegende Studie stellt den Versuch dar, die Daten einer Auswahl von 250 Patienten im Alter von 16 bis 86 Jahren statistisch auszuwerten.
Die Patienten wurden nach der bei der Bitte um Behandlung berichteten Pathologie in Gruppen eingeteilt, wobei noch weitere, als sekundär berichtete Symptome berücksichtigt wurden, bei denen subjektiv Besserung verspürt wurde.
Bei allen Patienten wurden 3 Kolonhydrotherapiebehandlungen mit einer Dauer von je 26 bis 60 Minuten und jeweils im Abstand von einer Woche durchgeführt.
Daraus ergibt sich, dass zwischen der ersten und letzten Befragung nur zwei Wochen liegen. Dieser Zeitraum reicht häufig nicht aus, um eine Aussage darüber zu machen, welche endgültige Besserung nach der Therapie zu verzeichnen ist.
Andererseits kamen die meisten Patientin auf Veranlassung ihres behandelnden Arztes, so dass die Berufsethik der Nichteinmischung in die Behandlung eines Kollegen keine eingehendere Verfolgung der Fälle zuließ.
Ungeachtet der Grenzen, die einer nur kurzzeitigen Verfolgung gesetzt sind, können wir gleichwohl versichern, dass der Anteil offenkundiger Besserung sehr positiv ausfällt, wobei noch in Rechnung zu stellen ist, dass die Ergebnisse der dritten Sitzung in der vorliegenden Studie nicht erfasst worden sind. Wir glauben daher sagen zu können, dass der prozentuale Anteil positiver Ergebnisse sehr viel höher ist, als aus den vorliegenden Daten hervorgeht, allein schon deswegen, weil die Reinigung nach der dritten Therapiesitzung quantitativ am Gründlichsten ausgeführt wird.
Die vorliegende Studie erfasst die Symptome in Gruppen je nach der Pathologie, unter Angabe der tatsächlichen Anzahl Patienten und des absoluten Prozentsatzes derer, die von einer offenkundigen Besserung berichteten. |