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Klinische Daten > Klinische Daten II
   Klinische Daten II
 

DR. MED. CARMELO BALLESTEROS

Arzt für Allgemeinmedizin. Facharzt für Kolonhydrotherapie, Mitglieds-Anzahl. der Ärztekammer 3818
Inhaber eines Diploms für Akupunktur und Präsident der Baskischen Gesellschaft der Ärzte und Akupunktoren (SVMA)
Mitglied der französischen Gesellschaft für Orthomolekulare Medizin


ÍINDEX

 

1. VORSTELLUNG DER STUDIE UND DER DATEN

Die vorliegende Studie stellt den Versuch dar, die Daten einer Auswahl von 250 Patienten im Alter von 16 bis 86 Jahren statistisch auszuwerten.

Die Patienten wurden nach der bei der Bitte um Behandlung berichteten Pathologie in Gruppen eingeteilt, wobei noch weitere, als sekundär berichtete Symptome berücksichtigt wurden, bei denen subjektiv Besserung verspürt wurde.

Bei allen Patienten wurden 3 Kolonhydrotherapiebehandlungen mit einer Dauer von je 26 bis 60 Minuten und jeweils im Abstand von einer Woche durchgeführt.

Daraus ergibt sich, dass zwischen der ersten und letzten Befragung nur zwei Wochen liegen. Dieser Zeitraum reicht häufig nicht aus, um eine Aussage darüber zu machen, welche endgültige Besserung nach der Therapie zu verzeichnen ist.

Andererseits kamen die meisten Patientin auf Veranlassung ihres behandelnden Arztes, so dass die Berufsethik der Nichteinmischung in die Behandlung eines Kollegen keine eingehendere Verfolgung der Fälle zuließ.

Ungeachtet der Grenzen, die einer nur kurzzeitigen Verfolgung gesetzt sind, können wir gleichwohl versichern, dass der Anteil offenkundiger Besserung sehr positiv ausfällt, wobei noch in Rechnung zu stellen ist, dass die Ergebnisse der dritten Sitzung in der vorliegenden Studie nicht erfasst worden sind. Wir glauben daher sagen zu können, dass der prozentuale Anteil positiver Ergebnisse sehr viel höher ist, als aus den vorliegenden Daten hervorgeht, allein schon deswegen, weil die Reinigung nach der dritten Therapiesitzung quantitativ am Gründlichsten ausgeführt wird.

Die vorliegende Studie erfasst die Symptome in Gruppen je nach der Pathologie, unter Angabe der tatsächlichen Anzahl Patienten und des absoluten Prozentsatzes derer, die von einer offenkundigen Besserung berichteten.

2. DATENAUSWERTUNG: PATHOLOGIE DES VERDAUUNGSAPPARATES

 

PATHOLOGIE DES VERDAUUNGSAPPARATES

Anzahl

Patienten

%

Patienten

Anzahl

Besserung

%

Besserung

Verstpfung

125

50

37

30

Aerophagie

72

29

28

39

Krankhafter Durst

18

7

5

28

Durchfall u. Verstopfung im Wechsel

17

7

7

41

Darmhygiene

19

7.5

Stuhldrang

10

4

6

60

Reizdarm

7

3

3

43

Mastdarmentzündung

6

2.5

5

83

Hiatushernie

5

2

2

40

Sodbrennen

3

1

1

33

Leberinsuffizienz

3

1

Colitis gravis

3

1

2

67

Polyposis intestinalis

2

0.8

1

50

Divertikel

2

0.8

1

50

Schmerz fosa iliata, rechts

2

0.8

1

50

Erbrechen

2

0.8

1

50

Fremdkörper im Dickdarm

2

0.8

2

100

Parasitose

2

0.8

1

50

Darminfektion

2

0.8

Chron

1

0.4

1

100

Hepatitis

1

0.4

Mundgeruch

1

0.4

1

100

 

3. DATENAUUSWERTUNG:DERMATOLOGISCHE PATHOLOGIE

 

DERMATOLOGISCHE PATHOLOGIE

Anzahl

Patienten

%

Patienten

Anzahl

Besserung

%

Besserung

Dermatitis ohne Zahlenangabe

10

4

2

20

Pruritis dermatitis

7

3

4

57

Acne

6

2.5

3

50

Psoriasis

6

2.5

3

50

Ekzem

6

2.5

1

16

Schuppendermatitis

4

1.6

3

75

Dermatitis Actinica

3

1

Haarausfall

2

0.8

2

100

Micosis

2

0.8

Infektiöse Dermatitis

1

0.4

1

100

Vitiligo

1

0.4

 

4. DATENAUUSWERTUNG: KREISLAUFPATHOLOGIE

 

KREISLAUFPATHOLOGIE

Anzahl

Patienten

%

Patienten

Anzahl

Besserung

%

Besserung

Hämorrhoiden

23

9

3

13

Krampfadern

12

5

6

50

Beinödeme

5

2

1

20

Bluthochdruck

2

0.8

Zellgewebeentzündung

1

0.4

Claudicatio intermitens

1

0.4

 

5. DATENAUUSWERTUNG: PSYCHOSOMATISCHE PATHOLOGIE

 

PSYCHOSOMATISCHE PATHOLOGIE

Anzahl

Patienten

%

Patienten

Anzahl

Besserung

%

Besserung

Kopfschmerzen

27

11

12

44

Angst

22

9

6

27

Depressionen

9

3.6

1

11

Asthenia mit Magersucht

9

3.6

3

33

Schlaflosigkeit

7

3

2

28.5

 

6. DATENAUUSWERTUNG: SCHMERZPATHOLOGIE

 

SCHMERZPATHOLOGIE

Anzahl

Patienten

%

Patienten

Anzahl

Besserung

%

Besserung

Lumbalgie-Ischias

17

7

6

35

Bandscheibenvorfall

6

2.5

2

33

Arthrose

6

2.5

2

33

Myalgie

1

 

7. DATENAUUSWERTUNG: UROGENITALE PATHOLOGIE

 

UROGENITALE PATHOLOGIE

Anzahl

Patienten

%

Patienten

Anzahl

Besserung

%

Besserung

Chronische nicht infektiöse Prostatitis

7

3

2

28.5

Dysmenorrhoe

2

0.8

1

50

Unregelässige Monatsblutungen

2

0.8

1

50

 

8. DATENAUUSWERTUNG: ATMUNGSPATHOLOGIE

 

ATMUNGSPATHOLOGIE

Anzahl

Patienten

%

Patienten

Anzahl

Besserung

%

Besserung

Nasenschleimhautentzündung

7

3

0

0

Ashtma

1

0.4

1

100

 

9. DATENAUUSWERTUNG: ANDERE FÄLLE

 

ANDERE FÄLLE

Anzahl

Patienten

%

Patienten

Anzahl

Besserung

%

Besserung

Plaquesklerose

5

2

Leichtes Fieber

2

0.8

Urographie

1

0.4

Laparoskopie

1

0.4

Neugier des Patienten

1

0.4

 

10. SCHLUSSFOLGERUNG

Den Zahlen der rechten Spalte ist zu entnehmen, dass der absolute, kurzfristige Anteil durchaus zur Empfehlung der Kolonhydrotherapie für Pathologien jeder Art, nicht nur des Verdaauungsapparats, ermutigt. Sie schafft bekanntlich außerdem die Voraussetzungen, dass die Patienten auch auf spätere Therapien besser ansprechen.

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